WISSENSWERTES

TIPPS ZUM BAUMKAUF


Kaufen Sie Ihren Baum regional. Hierdurch haben Sie die allergrößte Garantie, einen frischen, ausdauernden Baum zu bekommen. Darüber hinaus sollten Sie den Baum richtig behandeln: Hier übernehmen Sie bitte auch annähernd die Aussagen auf der Internetseite des Bundesverbandes.
Bei Alldem vergessen Sie aber bitte auch nicht: Unsere Bäume sind Naturprodukte. Genau wie bei uns Menschen kann der eine Baum gesünder und fitter sein, als der andere Baum. Jeder Baum ist -zum Glück- ein Individuum. Manche halten Ihre Nadeln bis nach Ostern, andere schmeißen Ihre Kleider ab, sobald es Ihnen zu warm wird.

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TIPPS ZUM BAUMKAUF


Kaufen Sie Ihren Baum regional. Hierdurch haben Sie die allergrößte Garantie, einen frischen, ausdauernden Baum zu bekommen. Darüber hinaus sollten Sie den Baum richtig behandeln: Hier übernehmen Sie bitte auch annähernd die Aussagen auf der Internetseite des Bundesverbandes.
Bei Alldem vergessen Sie aber bitte auch nicht: Unsere Bäume sind Naturprodukte. Genau wie bei uns Menschen kann der eine Baum gesünder und fitter sein, als der andere Baum. Jeder Baum ist -zum Glück- ein Individuum. Manche halten Ihre Nadeln bis nach Ostern, andere schmeißen Ihre Kleider ab, sobald es Ihnen zu warm wird.

DIE WEIHNACHTSBAUMKULTUR


Die Produktion von Weihnachtsbäumen in marktgerechten Qualitäten hängt zunächst vom Saatgut und den damit verbundenen genetischen Eigenschaften ab. Das Saatgut für den Anbau von Nordmanntannen wird vorzugsweise aus Georgien importiert. Die Herkünfte aus Georgien zeichnen sich durch ein besonders schönes Wuchsbild aus, sowie durch einen späten Austrieb, was das Frostrisiko vermindert. Zur Ernte werden die Zapfen für die Saatgutgewinnung von Bäumen bis zu 60 m Höhe von Hand gepflückt. Nach der Aussaat stehen die Sämlinge zwei Jahre im sogenannten Saatbeet in der Baumschule. Dann werden sie verschult, d. h. umgepflanzt.

Nach einem oder zwei weiteren Jahren im Verschulbeet wird die mittlerweile drei- oder vierjährige Pflanze in das endgültige Weihnachtsbaumquartier verpflanzt. Hier benötigt ein 2 m großer Baum noch einmal 9 bis 10 Jahre, um als marktgerechter Weihnachtsbaum geerntet werden zu können. Der Arbeitsaufwand für einen Hektar beträgt jährlich 80 Stunden und besteht größtenteils aus Handarbeit.

DIE PFLEGEARBEITEN


In den ersten Jahren wachsen die Bäume eher langsam. Ab dem 6. Jahr beginnen die Arbeiten zur Terminalverkürzung und zum Formschnitt. Um das Spitzenwachstum zu verlangsamen und damit die Abstände zwischen den Astreihen gleichmäßig zu halten, wird mit einer Spezialzange der Saftstrom gehemmt. Der Wuchs des Terminaltriebes wird auf diese Weise mechanisch gebremst.

Durch manuelles Herauszwicken der äußersten Triebe wird der Wuchs der Seitentriebe reguliert, wodurch eine regelmäßige Rundung des Baumes und schmalere Baumformen erzielt werden. Diese Arbeiten werden Formschnitt genannt. Die Triebverkürzung ist eine qualitätsfördernde Maßnahme zur Erzielung formschöner Bäume und verlängert die Produktionszeit und das Produktionsrisiko um ein ganzes Jahr. Damit Vögel sich nicht auf die wertvolle Spitze eines Baumes setzen und sie abbrechen, werden als Sitzmöglichkeit für die Vögel per Hand an die Spitze Stäbe angeklemmt. Vögel landen zumeist auf dem sogenannten Terminaltrieb, der Spitze eines Baumes. Ein junger, noch nicht verholzter Terminaltrieb bricht sehr leicht. Mit abgebrochener Spitze sind Weihnachtsbäume minderwertig.